Augen lasern: Billig = schlecht?
Günstiges Augenlasern durch hohe Behandlungszahlen
Nicht selten beschäftigt man sich im Zusammenhang mit den Fragen einer möglichen Augenlaserbandlung auch mit der Frage der entstehenden Kosten. Natürlich gibt es einige Möglichkeiten, die Kosten geringer zu halten. Doch welche sind das? Und vor allem: Welche sind gesundheitlich noch empfehlenswert?
Lasik günstig und dennoch verlust- und risikofrei
Bei hohen Patientenzahlen unter gleichen Behandlungsbedingungen und Lasik- Konfigurationen, können die Fixkosten der Klinik oftmals auf die Patienten verteilt werden. Dies geschieht in seriösen Augenlaserbehandlungszentren jedoch automatisch und wirkt sich, bei Standarteingriffen, ganz von allein auf die Kosten aus. Entsprechende Einrichtungen sind nicht selten mit modernster Technik ausgestattet und weisen eine Vielzahl an zufriedenen Patienten auf. Eine günstige Lasik-Behandlung muss also nicht bedeuten, dass es sich um ein zwielichtiges Angebot handelt. Eher das Gegenteil könnte der Fall sein; was natürlich eine entsprechende Prüfung verlangt. Problematisch wird es allerdings bei nicht ausreichenden Behandlungszahlen. Bei einer Einrichtung, die mittels Überredungskünsten versucht diese in die Höhe zu treiben, sollte Vorsicht geboten sein. In diesem Fall ist man vielleicht besser beraten, beim Kauf von Kontaktlinsen zu bleiben.
Eingeschränkte Behandlungen und mögliche Sehverluste
In manchen Fällen kann der Patient auf Wunsch auf ein einfaches Standard-Abtragsprofil zurückgreifen, oder bei der Zentrierung der optischen Achse auf die empfohlene aber nicht zwangsläufig notwendige Iriserkennung verzichten. Allerdings wird die Behandlung so möglicherweise unter nicht optimalen Bedingungen durchgeführt. So kann es zu eventuellen Komplikationen und Verlusten der Sehqualität führen. Diese Art der Lasik billig Behandlung wird bevorzugt im Ausland angeboten, da dort das Anspruchsdenken an die Sehqualität nicht mit dem im deutschen Raum gleichgesetzt werden kann.
Inkaufnahme von zusätzlichen Risiken
Die größte Kostenersparnis beim Lasik lässt sich durch den Einsatz von alten oder gar veralteten Hornhauthobeln, Lasern oder anderen Ausrüstungsgegenständen erzielen. Diese Vorgehensweise findet sich jedoch heute überwiegend im Ausland. Hinzu kommt dort oftmals auch der Verzicht auf notwendige Nachsorgeuntersuchungen. Nicht selten findet die Lasik Behandlung im Ausland sogar in nicht vollsterilen und nur mäßig ausgerüsteten „Nebenzimmern“ statt, was die Kosten des Eingriffes gar halbieren kann. Allerdings können Komplikationen gerade im letzteren Behandlungsfall nicht ausgeschlossen werden und führen oftmals zu hohen Risiken im Heilungsprozess oder gar dem Erhalt des Sehvermögens. So oder so sollte also vor einer möglichst billigen Lasik Behandlung abgewogen werden, ob der eventuelle Verlust der Sehkraft, die wirklich großen Kostenersparnisse, die sich beispielsweise im Ausland erzielen lassen, wirklich wert ist.