Flap

Klappe oder Deckelchen der Augen-Hornhaut

In der Augenlaserbehandlung wird eine einseitig gelöste Hornhautlamelle mit dem medizinischen Begriff Flap (engl. Klappe) bezeichnet.

Ein Flap wird bei der Korrektur einer hohen Kurzsichtigkeit (Myopie), Weitsichtigkeit (Hyperopie) oder einer Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) erforderlich, um die darunter befindliche Hornhaut exakt nach vorher berechneten Werten, abzutragen. Durch die Veränderung der Hornhaut wird die Brechung des Lichtes beeinflusst und die Fehlsichtigkeit korrigiert.

Damit die Hornhautabtragung durchgeführt werden kann, wird bei der Lasik (Laser In Situ Keratomileusis) der Flap mit Hilfe eines mechanischen Mikrokeratoms (Präzisionshobel) gelöst.

Bei der Femto-Lasik übernimmt dies der computergesteuerte Femtosekundenlaser, der mit hoher Präzision arbeitet und für eine gleichmäßige Dicke des Flaps sorgt.

Nach dem Eingriff wird die Hornhautlamelle (Flap) wieder zurückgeklappt. Der Flap haftet von allein fest auf der Operationsstelle und bildet so einen natürlichen Schutz während des Heilungsprozesses, der ca. sechs Wochen dauern kann.


Femto-Lasik
Grauer Star