Mikrokeratom

Das Mikro-Messer zur Flap Präparierung

Bei einem Mikrokeratom handelt es sich um ein elektronisch gesteuertes, äußerst präzises Schneideinstrument, ein so genanntes mikrochirurgisches Skalpell. Zum Einsatz kommt es bei Laseroperationen am Auge, um verschiedene Fehlsichtigkeiten zu korrigieren. Mit ihm erzeugt man Gewebescheiben von genau definierter Größe und Stärke, um das Hornhautgewebe, das sich darunter befindet, für die Laseroperation freizulegen. Gesteuert durch den Operateur schneidet das Mikokeratom schmerzfrei eine Hornhautlamelle ein.

Diese Technik ist bereits seit etwa 15 Jahren bekannt und wurde in den letzten Jahren immer weiter verbessert. Durch die heute ausgereifte Technik kommt es fast nie zu Komplikationen bei Lasereingriffen, im Gegenteil: das Mikrokeratom-Verfahren ist sehr zuverlässig. Ein besonderer Vorteil dieses Verfahrens liegt außerdem darin, dass der Augapfel zur Fixierung nur etwa 20 Sekunden lang angesaugt wird. Da während des Ansaugens das Auge weniger durchblutet wird, ist es von entscheidender Bedeutung, die Ansaugzeit so kurz wie möglich zu halten, um Schäden am Auge zu vermeiden.


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